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Gute Gründe

FFG - Praxismodelle Kriechen und Schwinden

Beschreibung:

FFG-Projekt - Entwicklung von praxistauglichen Modellen zur Vorhersage des Kriechens und Schwindens von Beton

Die Planung von dauerhaften und wirtschaftlichen Kunstbauten aus Stahlbeton und Spannbeton im Auftrag der österreichischen Infrastrukturbetreiber erfordert die Bereitstellung von wirklichkeitsnahen und praxistauglichen Modellen zur Beschreibung des Materialverhaltens von Beton. Im Planungsstadium ist die zutreffende Modellierung der durch das Abfließen der Hydratationswärme und die durch Schwind- und Kriechprozesse ausgelösten Vorgänge im jungen Beton entscheidend für die spätere Dauerhaftigkeit von Ingenieurbauwerken. Auch die Gebrauchstauglichkeitseigenschaften, wie zum Beispiel die Durchbiegungen in weitgespannten Tragwerken, werden maßgeblich durch eine genaue Beschreibung der Materialeigenschaften im Planungsstadium beeinflusst.

Obwohl dem planenden Ingenieur heute durch die Eurocodes umfassende Normenwerke zur Verfügung stehen, sind die Angaben in den Normen zur Beschreibung des Verhaltens des Betons im Bauwerk oft nicht ausreichend genau. Maßgebliche Gründe dafür sind unzureichend erfasste Maßstabs- und Betonrezeptureinflüsse.

Deswegen wäre es von großer Bedeutung durch gezielte experimentelle Untersuchungen an Versuchskörpern mit praxisüblichen Abmessungen und Vergleichsuntersuchungen im Labor Modelle und Methoden zu entwickeln, die den planenden Ingenieur in die Lage versetzen das spätere Verhalten des tatsächlichen Bauwerks genauer zu modellieren.

Im speziellen sollen mit diesem FFG-Projekt nachfolgende Fragen abgeklärt werden.

  1. Wie zutreffend beschreiben die im Eurocode bzw. Model Code 2010 enthaltenen und aus Laborversuchen entwickelten Modelle die Kriech- und Schwindverformungen, den Elastizitätsmodul und den Temperaturausdehnungskoeffizienten unter Praxisbedingungen?
  2. Wie groß ist der Einfluss der Betonzusammensetzung, insbesondere der Gesteinskörnung auf die zu untersuchenden Betoneigenschaften?
  3. Gibt es signifikante Unterschiede im Verhalten von Probekörpern, die praxisgerechte Abmessungen aufweisen, und den im Labor untersuchten Betonzylindern?

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