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Bautechnik 2019

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Gute Gründe

FFG - Abrasivität Lockergestein

Beschreibung:

Abrasivität wird beispielsweise in der ÖVBB-Richtlinie Schildvortrieb, Aug. 2009, definiert als die "den Werkzeugverschleiß bestimmende Gesteinseigenschaft". Baugrund mit hoher Abrasivität wirkt sich bei einer Vielzahl von Tiefbauarbeiten, wie Bohrpfahl- oder Schlitzwandherstellung, Baugrundverbesserungen und insbesonders maschinelle Tunnelvortriebe, negativ auf den Werkzeugverschleiß aus. Aktuelle Erfahrungen aus der Baupraxis belegen, dass auch Lockergestein (nicht nur Festgestein) eine ausgesprochen abrasive Wirkung haben kann.

Bislang stehen der Bauindustrie allerdings nur unzureichende Abrasivitätskennwerte im Lockergestein zur Verfügung, um den Werkzeugverschleiß und daraus resultierende finanzielle Konsequenzen (Materialkosten, verminderter Bauleistung, sowie Maschinenstehzeiten und Personalkosten für den Werkzeugtausch, etc.) bei geplanten Bauvorhaben einwandfrei kalkulieren zu können. Dies bedeutet einerseits für die Auftraggeberseite ein unakzeptables Baugrundrisiko, andererseits für die ausführende Seite ein entsprechend hohes Planungs- und Kalkulationsrisiko.

Wird die Abrasivität des Baugrunds jedoch unterschätzt, so können sich im Zuge der Baudurchführung technisch bedingte Situationen ergeben, die sowohl die ausführenden Unternehmen, als auch ihre Auftraggeber in unangenehme Zwangslagen bringen können (z.B. erforderlicher Werkzeugwechsel am Schneidrad von Schildmaschinen unter Druckluft). Wirtschaftliche Konsequenzen sind zumeist unabdingbar, was schlussendlich zu Nachträgen führen kann, welche sich im Wesentlichen auf das Baugrundrisiko beziehen.

Berichte:



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